LovelyBooks - Komm, lass uns lesen

LovelyBooks ist eine aufstrebende Social Reading Plattform.
Doch hat das gemeinsame Lesen auch für Poesie einen Sinn?
SternenBlick macht den Selbsttest.

Buchempfehlungen von der Crowd

Das gemeinsame Lesen von Büchern via worldwideweb ist dabei sich zu etablieren. Eine der Plattformen auf der Du Dich mit anderen Lesern treffen und über deren Leseeindrücke austauschen kannst, ist die Social Reading Plattform: LovelyBooks. Für Dich als Autor ist es eine gute Gelegenheit Dich direkt einem kritischen Publikum zu stellen und Feedback zu erhalten. Für Romane und Geschichten hat das viel Sinn, aber Gedichte? Die Plattform selbst bietet hier nicht wirklich eine Bühne für Dichtkunst. Für zeitgenössische Liebesromane, Krimi oder Fantasy gibt es eigene Kategorien, die leicht einsehbar auf der Startseite verlinkt sind. Suchst Du hingegen nach Gedichtbänden, triffst Du als interessierter Leser oder auch Autor zunächst auf die Klassiker des Genres. Und nun?

Mach's Dir selbst!

Es ist kein großes Problem Dein publiziertes Buch bei LovelyBooks anzumelden und eine Leserunde zu starten. Du registrierst Dich als erstes auf der Plattform, nimmst persönlichen Kontakt zum allzeit freundlichen LovelyBooks-Team via E-Mail auf und recht schnell kannst Du auch schon für Dein Buch eine sogenannte Leserunde anlegen. Wie das im Einzelnen geht, beschreibt Matthias Matting in seinem Artikel sehr detailliert. Die Frage bleibt jedoch, ob es sinnvoll ist, eine Leserunde für Gedichtbände bei LovelyBooks zu starten. Wo diese Gattung a) wenig sichtbar ist und b) nichts weniger subjektiv scheint, als die Rezeption von Gedichten! „Hmm das stimmt“, denkst du Dir als Poet jetzt und möchtest den Artikel schon frustriert ad acta legen, doch lies erst weiter…

SternenBlick im Selbsttest

Ehrlich gesagt war ich auch sehr skeptisch, aber man sollte ja nichts verteufeln, was man nicht selbst ausprobiert hat. So gelangte der erste Band von SternenBlick „Ein Gedicht für ein Kinderlachen“ auf die Social Reading Plattform und wer wollte, konnte partizipieren. Je fünf Printbücher und E-Books habe ich für die Bewerbungsphase ins Rennen geschickt und tatsächlich war ich überwältigt, dass nach Beendigung der selbstgesetzten Frist an die 40 Bewerbungstexte eingegangen waren. Sich da zu entscheiden, wem man ein Buch zukommen lässt und wer leider leer ausgeht, kann schon zu einer inneren Zerreißprobe werden:

So gingen dann die Bücher hübsch verpackt mit etwas Schoki als Beigabe auf die Reise und gelangten zu Lesern, die sich sehr freuten:

Die Leserunde startete mit einer kurzen Vorstellungsrunde und dann musste ich warten und warten und warten bis die ersten Eindrücke zum startenden Kapitel „Kindsein“ eingegangen sind. Da ist man auch als Herausgeberin ein bisschen hibbelig: Habe ich die Texte gut gewählt, passend angeordnet und wie gefällt das Cover? Eines ist klar, man muss mit Kritik umgehen können, wenn man sein Buch so öffentlich zur Beurteilung auf den Marktplatz von Anonymistan stellt. Doch dann endlich…

Und fröhlich ging es gemeinsam lesend weiter durch die einzelnen Kapitel des Buches:

Die Leseeindrücke waren wirklich weitreichend und nie eintönig beschrieben. Das machte diese Leserunde so besonders, denn viele im Buch enthaltenen Beiträge und viele Details drum herum, fanden Beachtung und Würdigung.

Mehr als Worte

Die ausgewählten Texte waren nur ein Bruchteil dessen, was in der Leserunde angemerkt wurde. Sicherlich gab es wenig Diskussionsbedarf, da die Aufnahme ganz individuell war – dem Einen gefiel der erste Teil besser als der zweite, dem Einen waren die Kurzgeschichten nicht „tief“ genug und dem Anderen haben sie überwältigt und so weiter und so weiter. Der Punkt ist aber, es ist unheimlich schön und berührend, Menschen mit Worten so zu bewegen. Genau DAS ist der Grund aus dem wir SternenBlick machen. Mein Fazit ist also: Macht eine Leserunde bei LovelyBooks! Man kann nicht näher an einer unabhängigen Meinung sein und es sind auch noch ganz wundervolle Rezensionen entstanden, wie diese:

Ich war oft unheimlich gerührt und bedanke mich bei den LovelyBooks-Lesern für das Teilen ihrer Leseeindrücke und freue mich schon auf die nächste Runde.

Die komplette Leserunde und alle daraus entstandenen Rezensionen kannst Du hier bei LovelyBooks einsehen.



Stephanie Mattner ist Herausgeberin der Anthologie-Reihe SternenBlick
und hauptverantwortlich für das Projekt.

Mehr über Stephanie erfahrt ihr hier.



Kontakt

Stephanie Mattner
Redaktion "SternenBlick"
Postfach 20 01 41
13511 Berlin
kontakt@sternenblick.org

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