Wie eine Anthologie entsteht

Wir geben Euch einen Einblick in die Entstehung der SternenBlick-Bücher
und Illustratorin Lois Cordelia verrät uns im Interview, warum die enge Zusammenarbeit
zwischen Illustrator und Herausgeber essentiell ist.

Hinter den Kulissen

Viele Dichterinnen und Dichter reichen ihr Gedankengut bei diversen Ausschreibungen ein, mit dem Ziel in eine Anthologie aufgenommen zu werden. Was passiert mit Euren Texten, nachdem sie eingereicht wurden? Wir geben Euch einen kleinen Einblick darin, wie eine Anthologie bei SternenBlick entsteht. Als konkretes Beispiel dient „Zwischen den Wolken“.
Im Interview verrät uns die Künstlerin Lois Cordelia mehr über die enge Zusammenarbeit zwischen Illustratoren und Herausgerbern.

Ausschreibung

Bevor wir eine neue Ausschreibung starten, überlegen wir immer genau, welches Thema wir im nächsten Buch präsentieren wollen. Mit der jährlich erscheinenden Anthologie, konzentrieren wir uns mehr auf Dichtkunst, auf die schöne Poesie. Wir wählen Themen, die ganzheitlich im Leben jedes Individuums eine Rolle spielen, wie Erinnerungen an die Kindheit oder tiefe Lebenssehnsucht. In unseren Sonderbänden werden wir thematisch eher konkret. Hier wählen wir immer einen zeitaktuellen Aspekt („TrümmerSeele“ – Flüchtlingsthematik) oder wenden uns an bestimmte Gruppen („Brechungswellen“ – Lyrik von Frauen).


Im zweiten Band unserer Anthologie „Zwischen den Wolken“ haben wir uns schnell für den Themenkomplex „Hoffnung, Sehnsucht und Zuversicht“ entschieden. Hoffnung und Sehnsucht hängen für uns eng zusammen. Mit hinein spielt auch immer eine unerschütterliche Zuversicht darüber, dass sich das Sehnen erfüllt, dass der Hoffnungsgrund existent bleibt.


In den verschiedenen Ausschreibungen, hat sich herauskristallisiert, dass unsere Idee, das finale Cover und den Titel schon vorab festzulegen, einen guten Einfluss auf die Texte hat. Das Wissen darum, brachte immer auch Gedichte und Kurzgeschichten hervor, die sich direkt damit auseinandersetzten. Bei „Zwischen den Wolken“ erhielten wir deshalb viele Texte, die sich mit dem Wolkenmotiv befassten. Mit wiederkehrenden Motiven lässt sich gut ein roter Faden in einem Buch erzeugen (textlich und im Buchlayout).

Einsendungen

In unserem Ausschreibungskonzept, erfüllen wir auch unseren Slogan „Näher am poetischen Herzen“, denn wir versuchen dort zu sein, wo unsere Dichterinnen und Dichter sind. Wir halten in diversen Facebook-Gruppen Ausschau nach berührenden Versen und haben auf diese Weise auch einige der Texte für „Zwischen den Wolken“ ausfindig machen können. Daneben nutzen wir natürlich auch die gängigen Anlaufstellen für Ausschreibung im Internet.

 

Pro Autor konnten bei der Ausschreibung zum zweiten Band unserer Anthologie bis zu drei Gedichte oder eine Kurzgeschichte über das Formular auf unserer Homepage eingereicht werden. Knapp 700 Beiträge haben wir auf diese Weise erhalten (rund 600 Gedichte und 100 Kurzgeschichten) und damit eine enorme Steigerung zur Ausschreibung des ersten Bandes „Ein Gedicht für ein Kinderlachen“ mit rund 200 Einsendungen erzielt (davon 40 Kurzgeschichten).

 

Die eingesandten Texte gehen über das Formular direkt in unseren extra dafür angelegten E-Mail-Ordner. Nach der manuellen Bestätigung über den Eingang sortieren wir die Texte nach Lyrik und Prosa in Unterordnern vor, so haben wir nach Beendigung der Ausschreibungsphase schon eine erste gute Übersicht.

Sichtung

Die Sichtung der eingegangen Texte durchläuft mehrere Phasen: Zunächst verschaffen wir uns einen groben Überblick, anschließend lesen wir jeden Text. Unser Ziel ist es pro Autor nur einen Text zu wählen (nur in Ausnahmefällen, nehmen wir auch mal zwei), deshalb reduzieren wir in dieser ersten Phase nach diesem Aspekt. Von den eingereichten Gedichten, blieben auf diese Weise um die 350 in der zweiten Auswahlphase übrig.

Viele der eingegangen Texte setzten sich mit der romantischen Sehnsucht nach einem Partner auseinander. Das sollte mit Bezug auf Cover und Titel im finalen Buch jedoch nur eine marginale Rolle spielen, sodass wir in dieser zweiten Sichtungsrunde verstärkt mit Hinblick auf das angedachte Buch die Menge weiter reduziert haben. Nach dieser 2. Auswahlphase, hatten wir noch immer 160 Gedichte und die Kurzgeschichten bisher noch nicht angesehen. Die Texte, die nach dieser 2. Phase übrigen bleiben, sind der harte Kern. Ab hier wird die Auswahl sehr schwer, da alle Texte in das künftige Buch passen könnten. An dieser Stelle beraten wir uns erst, welchen Gesamtumfang wir für das Buch anstreben. Ziel ist es immer, einen Verkaufspreis zu erhalten, den sich der Einzelne gut leisten kann – da wir Anthologien machen, die gelesen werden sollen und nicht als Archivbände für überregionale Bibliotheken. Dabei soll, nach Abzug von Service- und Druckkosten, noch möglichst drei Euro übrig bleiben, die in die Spendenmasse fließen. Hieraus ergeben sich die Maximalseitenzahl und auch die finale Beitragsanzahl.

In der dritten Auswahlphase hatten wir bereits die Kapiteleinteilung beschlossen und dann weiter reduziert danach, welche Gedichte in diesen Kapiteln gut harmonieren, welche vielleicht nicht einordbar sind und welche inneren Themenaspekte mehrmals vorkommen. Im Anschluss hatten wir immer noch mehr Texte, als ursprünglich geplant, sodass wir uns entschieden, den Erlös zu senken. Bei den final gewählten 84 Gedichten, konnten wir es nicht verkraften weitere auszuschließen, weshalb wir uns kurzerhand auf diese abweichenden 2,50 Euro als Spendenerlös entschieden.

Nachdem die Gedichte gewählt waren, wendeten wir uns den Prosatexten zu. Diese etwa 100 Kurzgeschichten sichteten wir ebenfalls in mehreren Phasen und wählten letztlich 11 aus, die die Gedichte teils vertiefen oder aber um einen Aspekt erweitern.

Buchzusammenstellung

Als die Auswahl der 95 Beiträge (aus 700! – 13,5%) vollbracht war, ging es an die Buchgestaltung von „Zwischen den Wolken“. Die Einteilung in die drei Kapitel (Sehnsucht, Zuversicht, Hoffnung) stand nun bereits fest. Als nächstes ging es um die genaue Reihenfolge der Texte. Da wie erwähnt der Themenkomplex eng verknüpft ist, enthielten auch viele Beiträge zwei oder sogar alle drei Facetten, sodass hier noch einmal unter den Kapiteln hin und her verschoben wurde.

Innerhalb der einzelnen Kapitel wollten wir, unter der Vielzahl an Beleuchtungspunkten und Schreibstilen eine gute Abwechslung bieten. Dafür musste alles wiederholt durchgegangen werden, bis beim Lesen ein stimmiger Gesamteindruck entstand.

Jedes von SternenBlick angefertigte Buch soll individuell sein, nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch. Wenn die Reihenfolge bestimmt ist und das Lektorat abgeschlossen, konzentrieren wir uns auf das Buchlayout. Insbesondere auf die Wahl der geeigneten Typographie legen wir viel Wert. Beim Band „Zwischen den Wolken“, haben wir Schriftarten gewählt, die leicht und beschwingt wirken und damit den aufstrebenden Ballon des Covers spiegeln.

Von zentraler Bedeutung sind natürlich auch die Illustrationen, die uns Lois Cordelia zum Buch gefertigt hat. Nachdem sie am Hardcoverband für „Ein Gedicht für ein Kinderlachen“ mitgewirkt hat, waren wir sehr erfreut, als sie ihre Mithilfe an „Zwischen den Wolken“ anbot. Wir haben ihr daraufhin mehrere besonders bildhafte Texte zugesandt, aus denen sie sich sechs zur grafischen Aufbereitung ausgewählt hatte.

Exkurs: Interview mit Illustratorin Loïs Cordelia


Mit SternenBlick-Autorin Marion Hartmann entwickelst du ein reich illustriertes Kinderbuch in Versen. Wie stimmst du dich im allgemeinen ein, auf den jeweils zu illustrierenden Text?


Loïs: "Es kann lange dauern.

Jedes neue Thema versuche ich aus einer bestimmten Perspektive zu beginnen. Selbst, wenn es ein Thema ist, welches ich bereits benutzte. Ich möchte neue Ideen hineinbringen und Unerwartetes hinzufügen. Das Schlimmste, was einem Künstler passieren kann, ist Erwartetes.

Bevor ich Illustrationen schaffen kann für einen Text, muss ich mich durch vielfaches Lesen völlig vertraut machen. Wichtig sind Wörter oder Ausdrücke, die mich direkt ansprechen quasi anspringen. Sie sind dann wie Samen, welche auf den fruchtbaren Boden der Vorstellungskraft gefallen sind. Es können einfache Adjektive, Metaphern, Redewörter sein, welche ein Bild erzeugen, aber allmählich wachsen sie und bilden sich in meinen Gedanken weiter.

Sehr früh unterhalte ich mich mit dem Autor oder dem Herausgeber, um genau zu wissen, dass ich alle relevanten Themen und nachdrücklichen Bedeutungen erkannt habe. Wenn dies geschehen ist, bemühe ich mich, die Bedeutung jeder wichtigen Aussage nachzuvollziehen durch eine Mischung von geistiger Bewältigung, Visualität, interpretativer Gestik und Tanz zu erreichen. Oft lege ich mich im abgedunkelten Raum hin und schon entstehen mir Bilder vor den Augen. (Es zeigt auch, warum ich schlecht schlafen kann!) So steige ich in Poesie ein, damit ich es lebendig in mir erlebe. Ich sehe mich als ein Medium, durch das Wort und Bild fliesst, um Bedeutung zu gewinnen. Es ist ein dynamischer Vorgang, welcher nur dann gelingen kann, wenn ich offen bin für das Lebendige, nämlich den Geist der Poesie.

Marion und ich haben im Laufe mehrerer Jahre an verschiedenen Projekten gearbeitet, bei denen ihre Poesie und meine Kunst integriert wurden. Manchmal inspiriert ihre Poesie mein künstlerisches Schaffen und manchmal passiert es anders herum, indem Marion eine Inspiration durch eines meiner Bilder erhält. Flexibilität ist der Schlüssel der Kreativität. In welcher Form auch immer sich der Schaffungsprozess entwickelt, Wort und Bild sollten sich nicht nur ergänzen, sondern über das Ursprüngliche hinausgehen. Meine Kunst sollte mehr sein als Illustration eines Textes – es sollte auf versteckte Deutungen hinweisen, eine andersläufige Interpretation bieten, vielleicht sogar eine anders laufende Geschichte parallel-laufen lassen. Kurz gesagt, das Bild sollte den Leser inspirieren, sich bildlich einzufügen und kreativ den Text zu erleben, genau wie es mir geht, wenn ich es erschaffe, entweder aus persönlicher Sicht oder allgemeiner.

Kunst, die universal und zeitlos ist, spricht Jeden an."


Beim neuen SternenBlick-Band konntest du frei deinen Ideen für die Illustrationen folgen.
Wie gewinnbringend ist diese Autonomie im Entstehungsprozess bzw. für deine Phantasie?


Loïs: "Die Möglichkeit, einen Text bildlich und kreativ zu interpretieren, ohne jede Vorgabe, ist ein wirklich grosses Erlebnis. Im Bezug auf SternenBlick konnte ich mir Gedichte und Texte auswählen, die mich sofort inspirierten. Das ist eine selten schöne Gelegenheit.

Mein einziges Problem ist die Flut von Ideen, besonders wenn der Text reich an beschreibender Metaphorik ist: das kann dann überwältigend sein. Ich mache mir viele Gedanken über jeden Aspekt von Metaphorik, Komposition, Farbe und Anderes. Deshalb muss ich vereinfachen und sehr genau sein. Wenig bedeutet dann mehr.

Ich mag gern verschiedene Medien in meinen Werken kombinieren: Papierschnitt, Malerei, Zeichnung, Photographie und Digitales, aber das Gewicht liegt auf Papierschnitt. Meine Entwürfe sind äusserst komlipiziert. Ich benutze ein chirurgisches Skalpell, und meine Entwürfe können Stunden dauern. Sie haben ausgeprägte Kannten. Wie bei Linolschnitt und anderen Drucktechniken erinnern sie auch an traditionelle Buch-Illustrationen, einschliesslich der Silhouettenkunst. Die Schärfe der Schneide balanciert meine Freihand-Skizze aus, welche die Basis meines Schnittes so bildet, sodass das Resultat noch voller Bewegung und Spontanität bleibt.

Die Wahl, welches Gedicht sich am besten eignet, ist herausfordernd. Bei einigen der Gedichte des SternenBlick Buches, wusste ich sofort, dass ich sie gern illustrieren wollte. Bei anderen Gedichten musste ich länger verweilen, sie mehr hinterfragen. Gedichte mit Ambivalenz liegen mir sehr, da ich dann beide Seiten des Themas in meinen Entwurf übernehmen kann.

Michael Pilaths Gedicht "Ikarus" war ein solcher Fall. Ich fand es war für mich herausfordernd, die angedeutete Liebesgeschichte einzufügen. Das vorgestellte, erahnte Glück des Einsseins mit dem Geliebten steht in scharfem Widerspruch zur Rückkehr in die Realität, zur Einbeziehung des Ikarus Falles. Ikarus wird allgemein als tragisches Opfer seiner heroischen Leidenschaft angesehen, welche in göttlicher Transformation und Transfiguration gipfelt. Es ist wie der Tod eines Superstars, der auf tragische Weise als junger Mensch stirbt, auf der Suche nach einer glänzenden Karriere oder Vision, welche die Grenzen seines körperlichen und seelischen Seins sprengt: so fällt er in seinen Nachruhm und wird zur Legende. In Pilaths Gedicht ist es der Held selbst, der seine Flügel neu schafft, voller Gedanken, dass er erneut himmelwärts fliegen wird. In meiner Illustration wollte ich die dramatische Situation in Bewegung festhalten, gefangen zwischen Schmerz und Ekstase. Meine fliessende Skizze wurde so zum genauen Design, in dem scharf angedeutete Linien die intensiven Gefühle ausdrücken, aber auch ihre mögliche Zerstörung. Langgezogene Glieder und übergrosse Finger drängen danach, die physischen Grenzen zu überschreiten.

Sidgranis Gedicht "Gestrandet" ist eine grosse warnende Botschaft, unsere Lebenszeit nicht zu vergeuden, ohne unsere Träume gelebt zu haben: der Gedanke, Zeit sei wie Sand, der vom Wind verweht wird. Mir wurde offensichtliche Erosion und die leicht zerstörbare Balance in der Natur bewusst. Deshalb nahm ich das zerbrochene Stundenglas, angedeutet durch Risse im beschädigten Glas, ständig weiteren Sand entlassend. Das wird auch deutlich in der geisterhaften Löwenzahn-Uhr, als Symbol für Kurzlebigkeit. Die Samen haben sich gelöst und erscheinen auf dem Stundenglas als zerbrochenes Glas. Doch das Gedicht spricht auch von hoffnungsvoller Regeneration. Deshalb nahm ich einen Samen, der mitten im Sand zum Sprössling wächst, der die Samen zusammenhält und so verhindert, dass sie in alle Winde zerstreut werden. Ausserdem hat die Löwenzahn-Uhr einen Schmetterling, das Symbol für Wiedergeburt und Transfomation.

Marion Hartmanns Gedicht "Rückzug" sprach mich ganz persönlich an, teils weil Marion und ich eng zusammengearbeitet haben an verschiedenen Projekten und weil wir ein intutives Verständnis für unser gegenseitiges Werk haben. Dieses Gedicht berührte mich stark, weil es mir zeigte, wie befreiend kreatives Schaffen für sie sein kann, erlösend von Selbstzweifel und, wie hilfreich Kreativität für sie ist in der Rückbindung an die geliebte Welt um sie herum. Das geht mir selbst nahe durch mein bildnerisches Gestalten. Vorstellungskraft, Imagination ist der Weg in die Freiheit. Die weibliche Figur und der Hund wurden aus Buchseiten geschnitten. Sie könnten aus einem Notizbuch der Dichterin stammen, oder aus dem Skizzenbuch eines bildenden Künstlers. Beide leben von Notizen und Skizzen. Der Satz, "ein Stift, mit dem du schreibst" steigt aus den Buchseiten und wächst dem Licht der Zellenwand entgegen."

Illustrationen zu Gedichten aus "Zwischen den Wolken" von Lois Cordelia


Wie wichtig ist für dich die Kommunikation mit dem Autor/Herausgeber ganz allgemein?


Loïs: "Es ist sehr notwendig, öfter in Verbindung zu sein von Anfang an, nicht nur um auf Vorliegendes einzugehen im Zusammenhang von Text und naheliegenden Themen der Vorstellungskraft, die mich und sie begleiten könnten, sondern ebenso wichtig als praktische Überlegungen über Dimensionen, das Format der Seiten, Grenzen des Druckens und Zeitgebung für das Projekt.

Seit 1999, als ich noch in der Hochschule war, war ich Teilzeit Studio-Assistentin für den Kinderbuch Autor, Jan Pienkowski (1936 in Warschau geboren). Dadurch wurden mir die Probleme und Forderungen im Zusammenhang mit Verlegern grosser Bücher-Mengen sehr deutlich!"


Was ist deiner Meinung nach die wichtigste Eigenschaft, die man als Illustrator mitbringen sollte?


Loïs: "Das Wichtigste wäre das Vermögen, Leser in die Welt der Illustration zu locken. Das visuelle Darstellen muss inspirieren, es muss manchmal aufregen, anregen, oder auch mal bestürzend wirken. Eine Reaktion wäre erwünscht.

Der Illustrator sollte über den Text hinausgehen. Das bedeutet nicht, nur bildlich darzustellen, was in der Geschichte passiert, sondern eine Alternative zu bieten, versteckte Dinge zu zeigen und den Leser anzuregen, tiefer über das Gelesene nachzudenken in Wort und Text. "


Wir freuen uns außerordentlich, dass du dich bereits sogar für den 3. Band unserer Anthologie zur Gestaltung des Bandes angeboten hast. Was sind deine Beweggründe unser Projekt zu unterstützen?


Loïs: "Mir gefallen die Themen, welche in der SternenBlick Sammlung deutlich wurden. Es sind aufbauende Botschaften für unsere Welt. Das sind Gründe genug, dieses Projekt zu unterstützen.

Persönlich gesprochen bedeutet jedes neue Projekt eine Herausforderung, etwas, was mich voranbringt und somit ist es eine Reise von Entdeckung, Selbstfindung, dem Erforschen meiner Seelenlage. Das ist für mich wertvoller als alles Andere. Es stärkt meine Entwicklung und Ausdruckskraft als Künstler.

Kunst sollte nicht im Konventionellen stecken bleiben, es sollte das Streben in Unbekanntes enthalten, in Frage stellen, es braucht keine definitiven Antworten zu finden. So wie Thomas Merton schrieb: 'Kunst befähigt uns, unser Selbst zu finden und uns gleichzeitig gehen zu lassen.'"


Ausklang

Jeder einzelne Schritt, der letztendlich zur finalen Version unsere Bücher führt, ist wie eben skizziert, von uns genau durchdacht. Wir machen diese Bücher, weil wir Poesie und schöne Bücher lieben. Wir wünschen uns, dass dieser Hang zur Perfektion und die Liebe zum Detail beim Lesen stets deutlich wird.

Wir danken Euch, dass Ihr Eure tiefsten Gedanken und Gefühle mit uns teilt und hoffen mit Eurer Unterstützung noch viele Anthologien fertigen zu können.

Danke auch an Lois Cordelia für ihre Hingabe und Mühe, sowie für das schöne Interview. Verpasst nicht unser erstes Interview mit Lois, indem sie uns mehr über ihre Kunsttechniken verrät: "Beschwingten Illustrationen"



Stephanie Mattner ist Herausgeberin der Anthologie-Reihe SternenBlick
und hauptverantwortlich für das Projekt.

Mehr über Stephanie erfahrt ihr hier.





Kontakt

Stephanie Mattner
Redaktion "SternenBlick"
Postfach 20 01 41
13511 Berlin
kontakt@sternenblick.org

Nutze auch gern unser
> Kontaktformular

Newsletter

Verpasse keine wichtige Ausschreibung, Publikation oder Neuigkeit mehr von SternenBlick:

Teilen